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Ortsmeisterschaften 2010

Tischtennis-Ortsmeisterschaften des TTC „Grün-Weiß“ Erpel

„Das schöne am Hallensport ist, dass er witterungsunabhängig betrieben werden kann“. Dies meinte nicht nur ein Teilnehmer des Ortsvereineturniers, sondern offensichtlich auch viele Kinder und Jugendliche, die an einem verregneten Freitagnachmittag in die Erpeler Sporthalle stürmten, um an den diesjährigen Ortsmeisterschaften des örtlichen Tischtennisvereines teilzunehmen. Auch wenn die Leistungsunterschiede der einzelnen Spieler in Nachwuchs- und Schülerklasse schon deutlich waren, tat dies der Stimmung keinen Abbruch. So suchten viele Mädchen und Jungs auch nach ihrem Wettkampf noch jede freie Platte, um weiterzuspielen.

Sieger in der Hobbyklasse waren dann ehemalige aktive Spieler, die ihre Freude am Tischtennis wiederentdeckten und frühere Qualitäten erkennen ließen.

An sportlichem Ehrgeiz fehlte es auch bei den Teilnehmern am Ortsvereineturnier nicht, sodass der angesetzte Zeitrahmen deutlich überschritten wurde. Obwohl die Herren alles rausholten, was man auf Schulhof, Terrasse oder im Keller gelernt hatte, war es schließlich das gemischte Team des Tambour-Corps Erpel mit der Ehefrau des 1. Vorsitzenden des Tischtennis-Clubs, Claudia Gries, und Dirk Richarz, die den Pokal mitnahmen. Seiner Ehefrau nicht nachstehen wollte Michael Gries selbst, der, schon zu vorgerückter Stunde, über den Weg durch die Trostrunde gegen Rolf Alfter in der aktiven Herrenklasse den Titel gewann.

Der Samstag gehörte dann zunächst den Jugendlichen, die ihren Wettbewerb bis zum Halbfinale ausspielten, um später unter den Augen zahlreicher Eltern und Verwandter um den Titel zu kämpfen. 

Diese waren jedoch nicht nur gekommen, um ihren Nachwuchs spielen zu sehen, sondern um im Familienturnier auch selbst zum Schläger zu greifen. Das von einem aktiven Spieler und einem Hobby-Spieler aus einer Familie gespielte Doppel ist mittlerweile der Renner des Turniers. Neun Mannschaften kämpften verbissen um den Sieg, wobei, wie die anwesende Ortsbürgermeisterin Cilly Adenauer im Zweiergespräch ganz undiplomatisch meinte, die Väter, weil meist die Hobbyspieler, ihren geübten Kindern das Spiel vermasselten.

Was geübte Kinder können, zeigten zunächst Jennifer und Yasmin Sieger im Geschwister Duell um den ersten Platz bei den Mädchen und später Perparim Ahmeti und Julien Freund im Spiel um den Titel bei den Jungen.